Dampfkraft

Ein Kondensationskraftwerk erzeugt elektrische Energie im Wesentlichen durch die Nutzung von Kohle, Erdgas oder -öl als Brennstoffträger. Wie in einer Wärmeanlage wird Wasser erhitzt und in Dampf verwandelt, um eine Turbine zu drehen, die wiederum den Generator rotieren lässt. Anders als in der Kraft-Wärme-Kopplung wird die überschüssige Wärmeenergie nach der Turbine jedoch nicht in Kondensationskraftwerken genutzt. Stattdessen wird sie mit Kühlwasser kondensiert.

Dampfkraft wird im nordischen Strommarkt genutzt, um die Nachfrageschwankungen auszugleichen, die bisweilen durch einen Mangel an Talsperrenwasser oder aus anderen Gründen entstehen. Die jährliche Kondensationskrafterzeugung von Fortum schwankt daher auch erheblich je nach Marktsituation. In den nordischen Ländern erzeugt Fortum im Meri-Pol-Kohlekraftwerk in Finnland Dampfkraft. Fortum betreibt außerdem ein gasgefeuertes Wärmekraftwerk in Nyagan (Russland).

 

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