Smart City Solutions: Intelligente Energie im Espoo-Stil

Fortum entwickelt gemeinsam mit Partnern moderne Energielösungen, um in Espoo dem Klimawandel entgegenzutreten. Unser Ziel ist es, die Stadt bis 2030 klimaneutral zu machen.

Espoo ist mit seinen 270.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Finnlands. Die Stadt ist weltweit als Zentrum finnischer Forschung und Entwicklung bekannt. Fortum und die Stadt Espoo haben sich zusammengetan, um gemeinsam an Lösungen für effiziente, nachhaltige Energieversorgung zu arbeiten. Ziel ist es, die Kohlenstoffdioxidemissionen aus Espoos Energiesektor bis 2030 um eine beträchtliche Menge zu verringern. Dies ist Teil eines umfangreichen Umweltprogramms, das Espoo aufgelegt hat. Das Programm soll die Entwicklung von neuen Technologien fördern und die Bewohner dazu anregen, bei ihren tagtäglichen Entscheidungsprozessen auch immer mögliche Umweltauswirkungen im Blick zu haben. Des Weiteren ist geplant, die Treibhausgasemissionen der Stadt zu verringern und die Leistungsfähigkeit zu stärken.

Veränderung ist möglich, wenn gute Ideen realisiert werden. In Espoo ist die nachhaltige Denkweise bereits in neuen Projekten sichtbar, die die Energieeffizienz steigern.

Fortum hat das Fernwärmenetz von Espoo verbessert, um den Anteil von erneuerbaren Energien und Abwärme bei der Erzeugung von Fernwärme auf fast 30 Prozent zu erhöhen. Vor zwei Jahren betrug dieser Anteil weniger als 1 Prozent. Der Fortschritt geht mit großen Schritten voran und wir leisten unseren Beitrag, damit dies so bleibt.

Abwärme für Häuser

Große Veränderungen erfordern ein schrittweises Vorgehen. Die Nutzung von Abwärme ist ein wichtiger Bestandteil davon. Die Suomenoja-Wärmepumpen-Anlage nutzt die Abwärme von Abwasser. So werden ungefähr 15 Prozent der benötigten Fernwärme von Espoo erzeugt.

Die Abwärme von den Rechenzentren der IT-Dienstleister Tieto und Elisa bietet Fernwärme für ungefähr 1.000 Einfamilienhäuser. Auch die Anlage von Ericsson in Kirkkonummi und das sich derzeit im Bau befindliche Rechenzentrum des Telekommunikationsunternehmens Sonera in Helsinki werden künftig zur Erzeugung von Fernwärme beitragen.

Wärme aus der Erde und aus Holzpellets

Biokraftstoffe sind ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität von Espoo. Das Kivenlahti-Heizkraftwerk nutzt Holzpellets statt Schweröl. Dadurch wird auch bei anderen Heizkraftwerken weniger Erdgas verwendet. Das Vermo-Heizkraftwerk ersetzt

Heizöl durch Bioöl, das 90 Prozent weniger Treibhausgasemissionen erzeugt als fossile Brennstoffe.

Gemeinsam mit St1 entwickeln wir außerdem Wege, Erdwärme besser zu nutzen. Dies ist eine neuartige Möglichkeit, die potenziell bis zu 30 Prozent des Wärmebedarfs von Espoo erzeugen kann. Wenn das Projekt erfolgreich ist, könnte die Otaniemi-Pilotanlage ein Drittel dieses Bedarfs abdecken.

Zahlreiche Möglichkeiten mit Elektrofahrzeugen

Fortum bietet intelligente Verkehrslösungen an, um die Nutzung von Elektrofahrzeugen zu fördern. Das gesamte Verkehrscluster wurde von Anbeginn für fossile Brennstoffe gebaut. Fossile Brennstoffe machen 90 Prozent des gesamten Verkehrs aus. Somit bietet der Verkehr enorme Möglichkeiten für die Reduzierung von Emissionen.

Elektrofahrzeuge sind hierbei aktuell die erfolgversprechendste Möglichkeit. Damit diese Veränderung Wirklichkeit wird, arbeitet Fortum seit Jahren mit der Stadt Espoo zusammen. Wir haben zum Beispiel an zentralen Standorten in der ganzen Stadt diverse Ladestationen für Elektrofahrzeuge gebaut.

 Die Arbeit geht weiter

Auf die bisherigen Lösungen in Espoo sind wir sehr stolz. Das bedeutet aber nicht, dass wir das Ziel erreicht haben. Wir führen unsere Arbeit für eine klimaneutrale Stadt im Jahr 2030 gemeinsam mit der Stadt Espoo und weiteren Partnern fort.

Die Erfahrung aus der Zusammenarbeit zwischen Fortum und Espoo wird auch beim Smart- & Clean-Projekt in der Region Helsinki genutzt. Ziel des Projekts ist es, die Region zu einem international anerkannten Referenzgebiet für ökologische und intelligente Lösungen zu machen. Das Smart- & Clean-Projekt betrifft über 1,2 Millionen Einwohner. Diese Entwicklung ist eine globale Chance, Städte zu bauen, die Energie intelligent erzeugen und nutzen. Veränderungen wie diese sind notwendig, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zur Begrenzung der Erderwärmung zu erreichen.

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