Bioöl

Die Nutzung von Bioöl hat signifikante positive Auswirkungen auf die Umwelt, da die Energie, die aus Bioöl erzeugt wird, die Treibhausgasemissionen um mehr als 90 Prozent im Vergleich zu fossilen Brennstoffen reduziert. In Finnland erzeugtes Bioöl wurde genutzt, um in den Wärmekraftwerken von Fortum Schweröl zu ersetzen. Die Kapazität von 50.000 Tonnen in der Joensuu-Bioölanlage kann den Bedarf von über 10.000 Einfamilienhäusern decken. Das Bioöl, das in den Kraftwerken erzeugt wird, kann zukünftig auch als Rohstoff für verschiedene Chemikalien und Treibstoffe verwendet werden.

Fortum Otso Bioöl ist ein Kraftstoff, der aus Rohstoffen gewonnen wird, die auf Holz basieren. Dazu gehören zum Beispiel Forstabfälle, Holzspäne und Sägemehl. Es kann beispielsweise in Wärmekraftwerken genutzt werden, um Schwer- oder Leichtöl zu ersetzen. Otso Bioöl ist preislich konkurrenzfähig und optimal für Anlagen, die für flüssige Kraftstoffe ausgelegt sind. Otso Bioöl ist nahezu schwefelfrei. Es ist zudem eine kostengünstige Alternative, um bei der Energieerzeugung die Emissionsgrenzwerte einzuhalten.

Eine Bioölanlage, die in die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage von Fortum in Joensuu (Finnland) integriert ist, wurde im Herbst 2013 in Auftrag gegeben. Die Bioölanlage setzt auf Schnellpyrolysetechnologie und ist weltweit die erste ihrer Art in einem industriellen Maßstab.

Die Organisation „Global District Energy Climate Awards“ hat Fortum im Herbst 2013 mit einem Innovations-Award ausgezeichnet. Fortum erhielt diesen Preis für das Investitionsprojekt, in dem die Bioölanlage basierend auf Schnellpyrolysetechnologie in die existierende kombinierte Wärme- und Stromerzeugung und ein urbanes Fernwärmenetz integriert wurde.

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